»ruhig atmen. nicht zucken. keinen mucks. die kriegen dich nicht. Nein! Die kriegen Mich nicht!«
Dachte er und fasste sich an sein knochiges Handgelenk während er im dickicht vor seinen Peinigern Schutz suchte.
Keinerlei Möglichkeiten ihm einen Hauch von Chance einzurichten nicht in die Bredouille zu geraten.
Rückschlag? unmöglich!
unmöglich?
Grenzen existieren nur im Kopf, hat man mir immer gesagt.
Kopf aus. Unendlichkeit an.
»Wollen wir doch mal sehen, wer gleich angepisst ist!« sammelte er sich zusammen aus den unmengen an Wörtern, die sein Vater ihn zwang zu lernen, und sprang aus dem Gebüsch auf den ersten.
Der zweite war ähnlich einfach. »immer auf die Gelenke!« und trat gegen Knie, Ellbogen und Sprunggelenk.
Drei und Vier waren größer als er. Kreativ werden ist angesagt.
»Schwachstellen?
Drei: Gebrochener Arm, 1 Jahr her. Unbeweglich. FETT!
Vier: außer atem vom suchen. Mist! «
Der Rest verging im Bruchteil einer Sekunde.
Blut. Überall. »Mama bringt mich um, die guten Klamotten...«
Er schließt die Augen und fängt an zu weinen.
Er wacht auf. Schweißgebadet. Und sucht sein kleinen glänzenden Schatz.
Dieses Funkeln im Mondschein. Wunderbar.
Er guckt zum Himmel rauf, flüster "Nicht mehr allzu lange" und setzt an.
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